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Warum Bücher helfen!

Sie kennen das? Man steht morgens auf, macht sich eine dampfende Tasse Kaffee und frohlockt mit der Uhrzeit um die Wette, weil der Tag erst wenige Stunden zählt. So gestatte ich mir selbst für wenigstens eine halbe Stunde nach Pelham, in der Nähe von Boston, zu reisen, wo die Handlung des Romans spielt, den ich gerade lese. Selbstzufrieden liege ich in meinem warmen Bett, nippe an dem Heißgetränk und tauche ab, in das Jahr 1973.

Die Tür fliegt auf, der Gatte kommt herein gestürmt, sprudelt irgendwas von Rechtsanwalt und Steuerberater hervor, im Hintergrund höre ich das Bürotelefon ohne Pause klingeln und mein Handy vibriert auf der Kommode. Der ganz normale Wahnsinn im Home Office.

Douglas Kennedy "In einer einzigen Nacht"

Douglas Kennedy „In einer einzigen Nacht“

Ich lege mein Buch auf die Bettdecke, stelle den Kaffee auf den Nachtschrank zurück und lasse den Tornado teilnahmslos über mich hinweg ziehen. Plötzlich ist alles wieder still. Der Gatte hat gesagt, was er sagen wollte, die Anrufer haben aufgegeben und ich bleibe alleine mit Kaffee und Buch zurück.

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder ich steige aus dem Bett, brülle einmal durchs Büro, ob das tatsächlich normal ist, dass ich quasi vor dem Frühstück mit so einer Scheiße belastet werde (!!!) oder…

…oder ich reise zurück nach Pelham, New Hampshire, verfolge, was die junge Hannah für Fehlentscheidungen in ihrem Leben trifft und beginne dann den Tag von Neuem.

Ich habe mich für ODER entschieden. That’s why I love books!

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