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Osterurlaub 2013 – Garmisch-Partenkirchen 2

Ich würde gerne mein Urlaubstagebuch an dieser und folgender Stelle vervollständigen, aber, weiß Gott, was soll ich berichten?

Ich komme aus Norddeutschland. Wir Nordlichter neigen, der Einfachheit halber, dazu, unsere Urlaube an den hiesigen Nord- und Ostseen zu verbringen. Wie ich ja im 1. Teil schon erwähnte, war es mir ganz wichtig, mal etwas anderes, als trübes, schwappendes Wasser, grauen Horizont und stumpfen Sand zu sehen. Seit drei Jahren versuchen wir es zu realisieren, wenigstens einmal im Jahr in den Süden der Republik zu reisen. Erst Oberstdorf, dann Bodensee und schließlich dieses Jahr nach Garmisch-Partenkirchen.

Wohin mit dem Tier?

Immer wieder werden wir gefragt, warum wir nicht in die Sonne fliegen. Das hat, ganz einfach, familientechnische Gründe. Unser Familienhund ist 13 Jahre alt und kann nicht mehr gut bei Bekannten untergebracht werden. Das mögen wir weder dem pflegeintensiven Hund, noch den Bekannten zumuten. So ist es einfacher, das Tier ins Auto zu verfrachten und uns zu Dritt auf den Weg in ferne Gefilde aufzumachen.

Garmisch

Garmisch

Wetter, Wetter, Wetter…

Hier, in Garmisch-Partenkirchen, haben wir allerdings ein gravierendes Wetterproblem. Wir buchten Zimmer mit Aussicht, aber es gibt leider keine Aussicht und das ist nicht die Schuld des Hotels. Wir wollten mit Bergbahnen auf Berge fahren, aber bei Schneeregen, Wind und Nebel ist das eher sinnlos. Wir wollten kleine aber feine Spaziergänge mit dem alten Tier unternehmen, aber die Gehwege sind schwer passierbar. Ich würde Ihnen auch gerne überwältigende Bilder dieser Gegend schenken, aber alle meine Fotos sehen aus, als wären sie selbst gemalt und mir wäre dann das Tuschwasser darüber ausgekippt.

Garmisch in the spring

Garmisch in the spring

Fazit:

Niemand kann etwas dafür. Wir nicht, weil man nicht erahnen kann, wie Ende März das Wetter ist. Die schöne Gegend nicht, der Ort und die Gastronomen auch nicht. Wir sind hier in einer Just-relax-Schleife „gefangen“ und tun uns etwas schwer mit der Akzeptanz. Aber nun ist Runterkommen angesagt. Eventuell werden wir den Urlaub verkürzen und, als Ausgleich, eine kurze Städtetour anfügen. Spontaneität und Flexibilität sind gefragt.

Wischiwaschi

Wischiwaschi

 

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