schriftsteller1

Gleich

Denke ich an »gleich« denke ich an meine Kindheit. »Essen ist fertig!« »Komme gleich!« »Dein gleich kenne ich.« oder »Nicht gleich, SOFORT!« Gleichheit heißt auf französisch »Egalité«. Ich finde schön, wie in dem Wort unser deutsches EGAL auftaucht. Gleich, verschieden, ist das nicht alles egal? G L E I C H Das Wort GLEICH ist […]

Oberfläche

Denke ich an Oberfläche, denke ich an Oberflächlichkeit. Dabei hat das Wort durchaus eine physikalische, sachliche Seite, mit der man sich geschickt aus der Affäre ziehen könnte. Aber ich bin nicht mathematisch begeistert. Auch habe ich nichts mit Oberflächenphysik am Hut. Nicht einmal geografisch kann ich mich diesem Thema annähern. Nur intuitiv. Introvertiert. Nach innen […]

Ein Tag – ein Thema

Ich schreibe diesen Artikel ohne ein Ziel zu haben. Ohne ein Konzept. Ohne eine Richtung. Ich schreibe um des Schreiben Willens. Ich habe keine Idee, nur ein Thema. Ich habe mir folgendes Thema vorgegeben: Der 21. Januar Es ist ein Tag, wahllos und augenscheinlich lieblos aus dem Kontext gerissen. Er ist mal an einem Montag […]

Mein Jahr 2015

Januar Februar März April Mai Bezug des Zweitwohnsitzes im Allgäu Juni Juli August September Oktober November Dezember

Das Wunschbuch – So war meine Frankfurter Buchmesse 2015

Ich war krank. Eine Erkältung. Kopfschmerzen, Schnupfen, Halsweh. Nicht so ausgehfreundlich. Dabei war doch Buchmesse. Frankfurter Buchmesse. Auf die wir uns seit dem frühen Sommer vorbereiteten. Dennoch konnte ich mich und mein Krankheitsgefühl nicht überwinden und in den Zug nach Frankfurt steigen. Der Gedanke, total verrotzt unzählige Hände zu schütteln war ebenso abwegig, wie mich […]

Leseplätze

Mein Lieblingsleseplatz ist das Bett. Seit langem ist mir das Bett der schönste Wohnort. Ich schlafe dort, ich relaxe im Bett. Ich esse, schreibe und lese im Bett. Mein Bett vermittelt mir eine Art von Geborgenheit, in der ich anders arbeiten, denken und handeln kann. Freier. Unbedarfter. Das ist jahreszeitenunabhängig. Wenn wir draußen 30 Grad […]

Zweitwohnsitz – die Perspektive verändern

Pssst! Mich bloß nicht ansprechen! Ich wandle mit halb geschlossenen Augen durch die Wohnung, greife hier einen dünnen Schal, da eine Tasche, dort einen Schlüssel und werfe dabei missmutig prüfend einen Blick in alle Räume, ob man sie so klaglos für 10 Tage oder länger sich selbst überlassen kann. Der Gatte trägt emsig und wesentlich […]