Tag-Archiv | Schreiben

Gedankentreiben 2

Stadt, Land, Wahrnehmung, Realität, Balkon Seit einiger Zeit quält mich eine Schreibblockade. In allen Belangen. Ich denke in jeder Situation „du musst mal wieder etwas schreiben.“ Aber es will sich nicht fügen. Egal, ob bei Twitter, in meinem Blog, mein wundervolles Romanprojekt oder eine inspirierende Kurzgeschichte. Mein Kopf gaukelt mir kollektives Versagen vor. Versagen in […]

Wann ist ein Roman ein fertiger Roman?

Schreiben ist eine tolle Sache. Man hat eine Idee im Kopf, eine kleine Geschichte, eine Tat, einen Moment, was auch immer, hat dann das Vermögen oder die Möglichkeit ein Gerüst darum herum zu bauen und dann alles niederzuschreiben. Aus dem Kopf herauszulassen, weil es einen sonst „kirre“ macht, nicht mehr loslässt, nicht mehr schlafen lässt. […]

Mein Notat

Beschreibungen mit allen Sinnen. Das gilt es zu üben, üben, üben. Ich richte mir diesen Artikel ein, um stetig neue Beschreibungen, Bemerkungen, Gerüche, Gefühle, Geräusche etc. zu vermerken. Es gibt Tage, da ist eine Handvoll Erde Geburt, Natur, holzig, porös, permeabel, Erschaffung von Leben, nussig, dunkel, kaffeesatzartig, eine Reise zum Ich, Regenwurmland, Mutter und weich. […]

Kaffee

Kaffee ist etwas Gutes. Kaffee ist etwas Warmes. Kaffee macht mich glücklich. Für viele Menschen ist Kaffee ein schlichtes Getränk, das einen morgens wach macht und den Kreislauf in Gang bringt. Für mich ist Kaffee so viel mehr. „Möchten Sie eine Tasse Kaffee?“ Das ist für mich keine Floskel der Höflichkeit. Es ist ein Freundschaftsangebot. […]

Journalismus: In Frankfurt zugehört

Am Freitag, den 12. Oktober 2012 kam ich zufällig am Stand des Freistaats Thüringen in Halle 3.1 auf der Buchmesse vorbei. Gerade in dem Moment startete dort eine Diskussion mit der Überschrift „Krise und Aufbruch: Die Zukunft des Journalismus“ Beteiligte waren u. a. Jakob Augstein und Uwe Vorkötter. Sie diskutierten, nach meiner Auffassung, eher verhalten […]

War früher mehr Fiktion?

Bei meiner letzten Schreib-Session hatte ich ein Aha-Erlebnis der positiven Art. Ich hatte eine bestimmte Szene im Kopf, bei der ich jedes Detail im Vorhinein wusste. Mein Problem war: Ich brauchte dazu eine dunkle, menschenleere Straße, die nur von schroffen Bäumen und Feldern gesäumt war. Die nächste Ortschaft sollte eine ganze Strecke entfernt liegen und […]

Die Freiheit des Schreibens

Es ist ein herrliches Gefühl, wenn ich an meinem kleinen Sekretär sitze, umgeben von all den schönen Büchern, die ich irgendwann einmal lesen möchte, das Notebook ist aufgeklappt, das leere Dokument vor mir und der Cursor blinkt erwartungsvoll. Dann falte ich die Hände, recke sie gen Himmel und strecke die gesamte Rückenmuskulatur einmal durch. Los […]